Landrat Frank Eger hat Grund zur Freude. Insgesamt sieben Nachwuchskräfte – und damit alle Prüflinge - haben ihre Ausbildung oder Weiterbildungslehrgänge in den vergangenen Wochen bestanden.
Ilona Böhnke und Nina Brinkmann drückten zusätzlich zu ihren Jobs in der Kreisverwaltung die Schulbank im Studieninstitut Oldenburg. Im zweijährigen nebendienstlichen Angestelltenlehrgang 2 bildeten sie sich für die Aufgaben im gehobenen Dienst weiter und dürfen sich nun Verwaltungsfachwirtinnen nennen. Durch die Qualifizierung haben die bisherigen Verwaltungsfachangestellten ihre beruflichen Möglichkeiten deutlich ausgebaut.
Anna-Lena Heuer und Dirk Reinke sind frisch gebackene Diplom-Verwaltungsbetriebswirte. Sechs Semester Studium an der Kommunalen Fachhochschule Hannover und zwölf Monate berufspraktische Ausbildung im Kreishaus Wildeshausen haben sie erfolgreich hinter sich gebracht. Sie haben damit die Laufbahnbefähigung für das „1. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2, Allgemeine Dienste“ erworben, besser bekannt unter der alten Bezeichnung „gehobener allgemeiner Verwaltungsdienst“. Anna-Lena Heuer wird nun den Bereich Hilfe zur Pflege im Amt für Arbeit und Soziale Sicherung unterstützen, während Dirk Reinke seine Arbeit im Ordnungsamt aufgenommen hat.
Die neuen Verwaltungswirtinnen Marielle Bartoschek und Adina Rahn haben die Laufbahnprüfung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 (ehemaliger mittlerer allgemeiner Verwaltungsdienst) bestanden. Das Bauordnungsamt freut sich über die neue Kollegin Adina Rahn, die dort künftig am Projekt „Baulasten-Online“ mitarbeitet. Marielle Bartoschek hat sich entschieden, die Kreisverwaltung zu verlassen, um ein Lehramtsstudium aufzunehmen.
Die siebte Erfolgsmeldung aus der Runde ist schließlich Lena Holte, die eine dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachanstellten erfolgreich beendet hat. Sie stürzt sich nun auf ihre künftigen Aufgaben in der Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamtes.
In einer kleinen Feierstunde gratuliert Landrat Eger seinen erfolgreichen Mitarbeitern. „Mir ist bewusst, dass für diese guten Ergebnisse so manche Schweißperle fließen musste,“ würdigte er die Anstrengungen der Nachwuchskräfte, „und es soll nicht umsonst gewesen sein“. Allen Auszubildenden konnte er eine unbefristete Übernahme anbieten. Gleichzeitig dankte er den vielen Kollegen im Kreishaus, die mit ihrer Erfahrung und Geduld die praktische Ausbildung unterstützen und damit zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben.